Freitag, 22. August 2008

Heute hatten wir....

30° im und ums Haus (Ein Blechdach heizt ganz schön auf). Da ist es hier im Patio am kühlsten und angenehmsten zum Arbeiten und die Stricknadeln gieren dann nicht so.

Ja, es ist schon etwas verrückt, bei dieser Hitze Kappen zu stricken.


Dieses gelbtonige Wollgarn ist mein absoluter Liebling.


Darf ich vorstellen: Olympiaring Gelb
Modell *Rotation*. Vorlage: meine

Donnerstag, 21. August 2008

"Das sieht ja aus....

als wenn du einen Büschel Gras auf dem Kopf hättest!" sagt mein Jüngel, als er von der Schule nach Hause kommt und mich beim Fotografieren im dritten Hut antrifft.

Na gut, so sei es halt: Hier meine dritte Kopfbedeckung in Olympiaringfarbe Grün:
Grasbüschel


Vorlage: meine


" Aber der sieht ja so krass aus! -Ich will ihn auch mal anziehen. -Gäll, den hast du für mich gemacht."


Und das wartet noch auf mich:

Mittwoch, 20. August 2008

SWIRL....

-> Wirbel, wegen der vielen Verdrehungen, ist der Name meiner zweiten Kopfbedeckung in Olympiaringfarbe Rot.



Diesmal gehäkelt. Seit ewig wieder einmal. Vorlage: meine


Dienstag, 19. August 2008

Es müsste ja auch....

mir klar sein, dass ein Link zu Ravelry nicht einfach so funktioniert, da frau ja "dabeisein" muss, um ihn öffnen zu können.

Also hier eine Erläuterng meines Vorhabens:
Meine Ravelympic-Challenge besteht darin, während der Olympiade in Beijing in den Farben der fünf olympischen Ringe Wolle zu karden, aus dem Vlies ein Garn zu spinnen und aus dem Garn eine Kopfbedeckung zu stricken oder zu häkeln.

Das heisst: Ich habe es geschafft, wenn am Ende der Schlussfeier am nächsten Sonntag fünf Kopfbedeckungen in den fünf Farben der Olympischen Ringe fertig sind.

Ja, die Zeit wird knapp. Einiges ist schon geschafft und ich bleibe dran.

Anyway. Hier meine erste Kopfbedeckung in Ringfarbe Blau:



Gestrickt. Vorlage: Urchin

Freitag, 8. August 2008

Es ist 6:15h....

morgens und ich sitze mit meinem ersten Cafesito vor dem TV und schaue mir die Eröffnungszeremonie von Beijing an.


Sie ist wunderschön. Und doch gehen mir diese starren, gedrillten, militärischen Bewegungen durch Mark und Bein.
Da tut mir der Einlauf der Amerikaner richtig gut. Kontrastprogramm pur-> Locker, gelassen, "schwingend" schlendern sie in Grüppchen als langer Tatzelwurm in die Arena.
Und habt ihr die flotte Schweizeruniform gesehen?


So, jetzt ist es Zeit mit meiner Ravelympic-Challenge ( siehe rechts) zu beginnen. See u.

Sonntag, 15. Juni 2008

Weltstricktag....

fand gestern auch in Costa Rica statt.
In Ravelry erfuhr ich, dass auch hier ein Stricktreffen durchgeführt wird.



Ich dachte mir, das ist eine gute Gelegenheit, um hiesige "strickwütige" Leute kennenzulernen. Und so machten wir uns auf den Weg nach Heredia. Das ist ungefähr eine 20 Minütige Autofahrt von uns entfernt (bei normalem Autoverkehr). Ist man aber um die Mittagszeit unterwegs, dehnt sich dieser Weg fast auf das dreifache aus. Das Einkaufszentrum war schnell gefunden und das Coffee Haus samt strickenden Frauen auch.
Die Gruppe setzte sich aus Leuten von Amerika, Japan und Einheimischen zusammen. Ich wurde herzlich aufgenommen, und wir unterhielten uns mal in Englisch (gut, ich mit meinem Radebrechenenglisch, aber ich wurde eigentlich immer verstanden), mal in Spanisch.
Die Themen unterscheiden sich überhaupt nicht von schweizerischen: Mit was für Material strickst du? Nach was für einer Vorlage? Kennst du dieses Buch? Darf ich mal in jenes Heft schauen? Wo kaufst oder bestellst du diese Wolle?
Es hat mir auf jeden Fall gut gefallen, und ich freue mich auf einen nächsten Anlass.



Zum Stricken habe ich meine Reisesocken mitgenommen. Das heisst, die Strickarbeit, die ich mir für die lange Hinreise vorbereitet hatte. Obwohl, Socken brauche ich im Moment hier wirklich nicht, bei Tagestemperaturen bis 30°.



Ach ja. Beim Bambuspulli bin ich bei den letzten Verkreuzungen angelangt. Und der Ausschnitt will noch nicht so wie ich will.

Mittwoch, 14. Mai 2008

Eigentlich habe ich....

vor unserer Abreise mehr als genug zu tun, aber ich war schon ganz zittrig und rastlos vor lauter Strickentzug.
Also musste schleunigst eine Arbeit her.
Gott sei Dank kam ein Strickheft im Bücherregal zum Vorschein, und ein Bambusgarn lachte mich auch bald an.
Und so konnte ich mit meinem Frühlingspulli loslegen.
Den langweiligen Strickteil habe ich über die Pfingsttage hinter mich gebracht,

wobei ich das “mindless knitting” (nach Katia) sehr genossen habe. Ich konnte in der Sonne sitzend meine Gedanken ordnen und ein paar Gänge herunterschalten. Geht es euch auch so, dass das Stricken beruhigend wirkt und euch klarer denken lässt?
Laut Anleitung wären diese Teile mit linken Maschen gestrickt worden, da ich die aber nicht besonders mag, habe ich alles rechts gestrickt und jetzt die Teile gewendet.


Tja, und nun gehts ans Eingemachte, denn jetzt erwarten mich 13 verschiedene Verkreuzungsmöglichkeiten, um den Musterteil zu arbeiten.



Ja, ja, ich weiss schon, das entlockt einigen von euch höchstens ein entspanntes Achselzucken. Aber ich bin den Maschenverkreuzungen bis anhin aus dem Weg gegangen, da ich mit der oder den Zusatznadeln, die frau dazu benötigt, immer auf Kriegsfuss stehe.
Entweder sie rutscht mir weg und fällt runter und ich habe eine Fallmasche, halte ich zwei Nadeln in einer Hand habe ich ein "Ghüder" mit den Nadelspitzen und kann den Strickfaden nicht umschlingen, geschweige denn durchziehen oder ich ramme mir die Zusatznadel fast in die Brust, stecke ich sie in die Strickarbeit, damit sie mir nicht entwischt.

Aber für dieses Endergebnis werde ich das alles in Kauf nehmen. Dafür lohnt sichs doch, oder?