Donnerstag, 4. März 2010

Drei Tageszyklen....

lagen schon hinter der letzten unberechenbaren und gefährlichen Vollmondnacht und Sie glaubte, es einmal mehr überstanden zu haben.

Doch diesmal siegte der Drang nach Violenz über die Zurückhaltung.

Sie klaubte das Nagelbespickte Foltergerät aus der Ecke und entstaubte es vorsichtig. Schnell waren auch die Daumenschrauben gefunden und damit das Gerät auf den Schragen gezurrt. Damit waren etwaige Zwischenfälle aus dem Weg geräumt.

Sie öffnete das Verliess und suchte sich das Opfer aus. Weich, bleichtonig und von zarter Gestalt musste es sein.

Achtung! Zartbesaitete Seelen sollten nicht weiterlesen!

Sie zog das Opfer aus der Dunkelheit, packte es am Hals und schlug es mit aller Gewalt über die Nägel, genauso wie früher die Waschweiber die Kleider über den Waschstein klatschten.

Immer und immer wieder. Und jedes Mal blieb ein Fetzen mehr an den spitzen Nägeln hängen.

Dann war nichts mehr übrig. Die Tat war getan.

Sie betrachtete ihr Werk, das schlaff und reglos in den Nägeln hing. -

Nein. -  Sie hatte noch nicht genug. - Die Gier war noch nicht gestillt, das Werk noch nicht vollendet.

Sie kramte in einer Kiste und holte zwei  weitere Folterinstrumente hervor: eine Scheibe mit zwei kleinen Löchern und einen Haken. Damit ergriff Sie die erstbeste Haarsträhne und zog sie durch eines der Löcher. Genussvoll zerrte Sie die Strähne samt Scheibe zu sich und stiess dann die Scheibe sofort wieder über die herausgezogenen Haare gegen die Nägel zurück. Zog und stiess. Zog und stiess. Das Opfer hatte keine Chance. Es wurde gnadenlos durch die viel zu kleine Öffnung gewürgt.

Dann waren die Nägel bis auf wenige Fetzen, die noch an den Nägeln klebten, leer. Die Tat war getan.

Sie betrachtete ihr Werk, diese langgezogenen Gedärme, die sich auf dem Boden ringelten und wanden. Sie packte sie und wand dieselben zu einem Ball. -

Nein. - Sie hatte noch nicht genug. - Die Gier war noch nicht gestillt, der letzte Schritt zur Vollendung noch nicht getan.

Kichernd verschwand Sie im Nebenraum und schleifte alsbald ihr liebstes Foltergerät herbei. Es war gespickt mit rundlichen Haken und besass ein grosses Rad, das auch sogleich in Bewegung gesetzt wurde. Auch die Haken begannen sich so schnell zu drehen, dass sie von blossem Auge nicht mehr zu erkennen waren. Das Gedärme, das Sie an einer Schnur befestigt hatte, wurde in die Länge gezogen, begann sich durch die Rotation des Rades ebenfalls zu drehen und zusammenzuziehen. Dem Opfer wurde somit der letzte Lufthauch herausgepresst. Durch einen schwarzen Schlund wurde es über die Haken gejagt und dann als unendlicher Wurm auf eine Rolle gewunden.

Dann war der Ball verbraucht. Die Tat war getan.

Sie betrachtete ihr Werk, dieses Wurmgewirr, das sich satt an satt an- und übereinanderreihte. -

Ja. - Sie hatte genug. - Die Gier war gestillt. - Zumindest für heute.

Zufrieden hängte Sie das Wurmgewirr an eine Haspel und begann den Tatort zu reinigen.

 

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Arbeit für die Ravelry-Gruppe: Picto CreateWeek 106

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Sonntag, 28. Februar 2010

So, die WIPs....

haben ausgetanzt. Mein letztes WIP ist zwar nicht fertig geworden, aber ein gutes Stück gewachsen.

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Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche.

Samstag, 27. Februar 2010

Seht ihr....

den  Schabernak in diesen Teenager-Augen? Sohnemann ist voll in Pupertätslaune.

Mein zweitletztes UFO-Projekt ist abgeschlossen.

Diamond Ridget Hat von Kristy Ashmore. Die gehäkelte Version von "Koolhaas" by Brooklyn Tweed.

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Mein Noro....

ist fertig. Und ich liebe, liebe, liebe ihn.
Diese Noro Silk Garden ist wunderbar weich und angenehm und ich mag ihre Tweedstruktur.



 

 

 

 

 

 

 

Ein easy going - Projekt. Der tiefe Ausschnitt ist speziell und macht das Modell mit Norowolle gestrickt richtig pfiffig. Er könnte aber leicht auch weiter oben angesetzt werden.

Der Pulli ist auf Taille gearbeitet und rundgestrickt, damit die Farbstreifen rundherum laufen.

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Das Original hat 1/2 Ärmel.
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Dafür reichte meine Wolle nicht. Deshalb habe ich ein Bördchen angestrick und in der oberen Hälfte verkürzte Reihen gearbeitet, damit ich einen Ansatz eines Ärmels erhalte.

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NORO2
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Freitag, 26. Februar 2010

Was....

hier begann, ist nun vollendet.
















 

Für die Verlängerung des Pullovers habe ich die Verkreuzungen des Halsausschnittes verwendet. Und für mehr Bewegungsfreiheit unter dem Arm einen Spickel eingestrickt.

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Jetzt kann ich meinen Wedgewood endlich anziehen und das Bambusgarn ist wunderbar weich und angenehm.
Veränderungen zum Original: auf Körperform gestrickt und Längslinien aus rechten Maschen. 

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Sonntag, 21. Februar 2010

Zwischenzeit....

Diese Woche war es ziemlich schwierig hier in Costa Rica eine stabile Internetverbindung zu haben. Wer weiss, vielleicht lag das an diesen starken Winden, die ununterbrochen durchs Tal tobten und sämtliche Internetwellen verschluckten und mit sich nahmen?
Ich habe natürlich schon gearbeitet. Fertig geworden ist Reverie 2. Da ich im Gegensatz zur ursprünglichen Anleitung die Aufnehmen nicht als Umschlag, sondern als Herausstricken aus dem linken Maschenglied arbeitete, wurde das Beret nicht so weit. Was auch gewollt war. Dadurch wurde es aber viel zu lang und bekam eine komische Form und deshalb landete es auch vorerst im Kasten.
Also ich musste jetzt das Beret etwas aufzurren und die Form früher verjüngen, damit es eine gute Symmetrie bekam. Aufzurren ging schnell, aber: wie geht schon wieder das Muster ?
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Ebenfalls fertig ist  Pretty Puffs Slouchy Hat. Der ist mir zuerst viel zu kurz und zu eng geraten, und ich mag es nicht, wenn ein Hut nur am Hinterkopf hängt.
Zähneknirschen und Wutwallungen verursachten mir das Auftrennen der 4 Reihen feste Maschen, denn diese süssen kleinen Bobbelchen verhedderten sich in alles und liessen sich kaum mehr aus den Schlingen ziehen.
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Aber auch das wurde gemeistert. Ein paar Runden Stäbchen angesetzt und voilà.

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Der NORO - Sweater hat seinen Ausschnitt bekommen und braucht noch die Armbündchen.
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Und die Wedgewood Blouse musste verlängert werden, da sie gerade mal bis zum Bauchnabel reichte. Mit den Unterarmen bin ich auch noch nicht zufrieden, denn wenn ich sie zusammennähe denke ich werden sie zu eng. Ideen sind gefragt.
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Freitag, 12. Februar 2010

Ravelympics.....Achtung....

Fertig.....Loooos!

Meine Herausforderung für die Ravelympics ist der totale Abbau dieses Chrüsimüsi-Haufens. Oder besser gesagt: dieser UFOs.

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Und ich sage euch: ich hasse es zutiefst, unfertige Arbeiten wieder aufzunehmen, um sie zu beenden.

...Wo ist die Anleitung?...

...Welche Häkligrösse habe ich benutzt?...

...Wie geht dieses Strickmuster schon wieder?...

...Wann muss ich das nächste Abnehmen machen?...

Und bei jeder neuen Arbeit schwöre ich mir, alles ganz genau aufzuschreiben. Aber dieses "ganz genau" ist dann doch lückenhaft oder irgendwie nicht mehr verständlich.

Also, in 14 Tagen ist dieser Berg weg und dann möchte ich dieses Gefühl, von Frau Wollwelt genussvoll beschrieben, in vollen Zügen geniessen.

Montag, 1. Februar 2010

Soll ich euch....

ein bisschen necken?

Letzten Samstag......

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Letzten Sonntag......

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Heute...... Morgen....... Übermorgen.... 

Ja, ja, ich hör ja schon auf. - - - - - - - -

- - - - - - - - - - - - - - - - - Und schaut: KEINE SOCKEN!

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Was für eine Wohltat nach diesen vielen Sonnenlosen Tagen in der Schweiz. 

Und hier etwas fürs Gemüt und eine kleine Vorfreude auf euren Garten oder eure Fensterbank im Frühling/Sommer.

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Mein blühendes Gärtlein hat mich dazu animiert, einen "blühenden" Schal in Angriff zu nehmen.

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Montag, 25. Januar 2010

Ein Tiger....

musste her!

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Wozu?

Na für mein Handy. Damit es kuschelig warm eingepackt ist und bei diesen widrigen schweizerischen Januarminustemperaturen nicht den Geist aufgibt.

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Und für meine kalten Hände ist es auch schön angenehm.

Gefilzt aus weicher Merinowolle.

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