Samstag, 22. März 2008
Donnerstag, 13. März 2008
Natürlich....
habe ich am Bodensee nicht nur Schätze gekauft, sondern auch etwas gearbeitet.
Die WeekendSocke hatte ich am Sonntag fertig.
Den grossen Zeh im Séparée, für meine flipeflopen Birkenstocken.
Nur: der Fussteil ohne Muster ist zu breit geraten. Wie für einen Yetifuss. Wenn ich die Socke am Fuss habe sieht man das Überschüssige genau.
Also, es ist schon wieder aufgezurrt und wird enger gearbeitet.
Dann hatte ich noch meinen ersten selbstgefärbten Merino/SeideKammzug mitgenommen. Da die Wolle durch meine Unerfahrenheit zu schnell Hitze abbekomme hatte, war sie leicht verfilzt.
Das zwang mich dazu, den Kammzug vor dem Verspinnen zu spacen (Dieser Ausdruck entstand durch die Spacewolle, welche als schmales Endlosband erhältlich ist). Ich teilte also die Wolle in schmale Streifen, zog diese noch etwas in die Länge und wickelte ein Vorgarn.

Zur Auflockerung spann ich in unregelmässigen Abständen abwechselnd ein Streifchen blauer oder hellgrüner Seide ein.
Et voilà: Was meinen Hals ziert ist das fertige Wollgarn. Ich denke, wenn die Meterzahl reicht, stricke ich nochmals ein solches Teil.
Aber jetzt darf die Wolle erst mal erst mal ein Entspannungsbad nehmen.
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Sonntag, 9. März 2008
Schön wars....
Intensiv. Freudig. Farbig. Abwechslungsreich. Friedlich. Lehrreich. Laut. Leise. Freundschaftlich. Fröhlich. Eng. Gesprächig. .............. und viel zu schnell vorbei.
Zwar bin ich jetzt wieder zu Hause, aber noch immer höre ich das Stimmengewirr der unzähligen angeregten Unterhaltungen, das Gelächter, das Schnurren der laufenden Spinnräder.
Hier ein paar Impressionen des 5. Spinn- und Strickwochenendes am Bodensee.
Unser Arbeitsraum um die Mittagszeit.
Und wenn gearbeitet wurde.
Kein freies Plätzchen weit und breit.
Kein Durchkommen nach rechts....
oder nach links....
und überhaupt.
Gleich und gleich gesellt sich gern.
Natürlich gab es auch viele wollene Schätze zu bestaunen, begutachten, auszutauschen und zu kaufen.
Auch ich konnte am einen oder anderen Wollschatz nicht einfach vorbeigehen und deshalb fanden einige bei mir ein neues Zuhause:
300 gr Sockenwolle von Erika
400 gr Bouretteseide (700m/100gr) von Dagmar
Einige Strangen Sockenwolle mit 20% Leinen zum Selberfärben.
Und dann noch diese farbigen Schönheiten.....
Obwohl ich mir geschworen hatte, mir niemals diese farbigen Dinger anzuschaffen!
Aber eben:
Sag niemals nie!
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Freitag, 7. März 2008
Schnell....
schnell noch zwei Bilder schiessen von
der angestrickten Weekend
und von meinem Joy samt Spinnwolle,
und dann schnell verpacken und ab gehts an den Bodensee.
Spinn- und Stricktreff Ahoiiiii!
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Sonntag, 2. März 2008
Am Freitag....
hatte ich Geburtstag.
Nein. Nicht der richtige. Der ist erst im Herbst.
Aber ihr wisst ja, dass Findus auch mehrmals im Jahr Geburtstag feiert (damit ihm Pettersson einen feinen Kuchen bäckt). Warum nicht auch ich?
Also: nochmals von vorne:
Am Freitag hatte ich Geburtstag, weil
gleich zwei Pakete bei mir eintrudelten, nämlich dieses
und dieses.
Ja ich weiss, ihr denkt jetzt sicher " das ist doch nichts besonderes"; aber das Geburtstagsgefühl hat eigentlich mehr mit der erwartungsvollen Freude zu tun, die Pakete aufzumachen und ihnen die Schätze zu entlocken.
Beim Öffnen des ersten Päcklis wehte mir eine süsse Duftmischung von Vanille und Erdbeere entgegen und fünf farbige Papierrollen wurden sichtbar.
Ich machte mich gleich über sie her, die Seidenpapiere flogen nach allen Seiten und das kam zum Vorschein:

Drei tolle Färbungen in Wolle/Seide/Bambus -> BambooSilk vom 
Endlich, endlich habe ich es geschafft, hier auch mal Wolle zu ergattern. Yes!
Und das nur, weil ihr schon alle tief geschlafen habt, und ich (sieben Stunden Zeitverschoben ennet dem grossen Teich weilend) in aller Ruhe auf Schneeschafs Seite die neuen Färbungen bestaunen konnte.
Und dabei war ich mir gar nicht sicher, ob das Bestellschreiben überhaupt den Weg zurück über das grosse Wasser finden würde.
Aus den drei Springfeelings werde ich wohl ein Tuch oder einen Schal stricken. Aus den zwei anderen entstehen Socken.
Ja und im zweiten Karton, wie es von aussen vermuten lässt, befanden sich drei neue gluschtige MachmitWolle-Werke, die ich noch nicht fotografiert habe und euch deshalb in einem nächsten Post vorstellen möchte.
So, jetzt wünsche ich euch eine schöne und kurzweilige Woche.
Nehmt nochmals eure Kappen, Schals und Handschuhe hervor. Der Schnee meldet sich zurück.
Ich ergötze mich noch ein, zwei Tage am honigschweren Duft der Aprikosenblüten, die sich just auf Freitag geöffnet haben.
Ich hoffe, die Knospen im Garten gedulden sich noch ein bisschen, sonst ist nichts mit Aprikosen dieses Jahr.

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Montag, 25. Februar 2008
Hallo ....
meine Lieben. Ich bin wieder zurück. Gesund, zufrieden und den Kopf voller Eindrücke, die es noch zu ordnen und verarbeiten gilt.
Da wir in Lateinamerika waren, wird das nicht so schnell gehen, da ich noch mit den üblichen Erscheinungen eines Jet-Lags, wie Mattigkeit, falscher Schlaf- und Essrythmus, schlechtes Gleichgewicht und Denklücken zu kämpfen habe.
Aber das wird schon wieder.
Heute möchte ich euch nur noch diesen wunderschönen Engel (El Angel de la Independencia) vorstellen, den wir auf unserer Heimreise in Mexico City entdeckt haben.
Das Denkmal war zu den Feierlichkeiten des hundertsten Jahrestages der mexikanischen Unabhängigkeit im Jahr 1910 geplant worden. Die Figur besteht aus vergoldeter Bronze und stellt die Siegesgöttin Victoria dar.
Schaut nur wie stark und stolz sie ist, wie sie sich gegen den Wind lehnt und wunderbar glänzt im Sonnenlicht.


Was meine Ferienarbeit betrifft:
Ich konnte doch ab und zu die Stricknadeln zur Hand nehmen.
Den ersten Rapport zu arbeiten war ein 'Chrampf', da ich immer ganz angestrengt zuerst auf dem Papier zählen musste und dann an der Strickete. Und dann die vielen linken und rechten Abnehmen. Und dann wechselten plötzlich die linken Abnehmen in rechte und umgekehrt. Mir wird schon wieder ganz schwindlig wenn ich es nur aufschreibe.
Der zweite MusterRapport lief dann schon viel besser von der Hand. Und weiter bin ich noch nicht gekommen.
Denn:
Wie ich so am Stricken bin, den zweiten Arbeitsrapport schon bald beendet, betrachte ich den Wollknäuel, der meines Erachtens viel zu schnell an Volumen verliert.
Ich komme nicht draus. Das kann doch nicht sein, dass dieses luftige Strickdings soviel Material frisst!
Ich studiere .................. und studiere .................... und studiere, bis es mir klar wird:
Ich habe nicht 300 gr eingefärbt, sondern nur 150 gr!!!!
Oh HEILIGE SCHE....!
Ich hatte mich von der Meterzahl leiten lassen, die genau so gross ist wie bei Sockenwolle, nämlich 420m.
Und BeatriceKopf hat nicht AlarmSignalhornSirene eingeschaltet.
Tja, war wohl zu diesem Zeitpunkt überlastet.
Ich habe jetzt folgende Möglichkeiten:
1. Ich versuche nochmals dieselben Farbtöne zu mischen und ergänze meinen Wollvorrat
--> Wahrscheinlichkeit, dass das klappt = 0, zero
2. Ich versuche nochmals annähernd dieselben Farbtöne zu mischen und färbe nochmals 150 gr Wolle. Ich zurre die Arbeit auf und wechsle alle zwei Reihen zwischen einem erstgefärbten und zweitgefärbtem Garn ab.
--> Wahrscheinlichkeit, dass ich diese Strickerei sexy finde = 0, zero
3. Ich gehe locker an die Sache ran, bereite mehr Färbewolle vor, mische neue Farbtöne. Zurre die Arbeit auf und beginne mit genügend Wolle nochmals von vorne.
4. Ich lass das ganze bleiben.
5. Ghmm.............. gibts noch weitere Möglichkeiten?
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Donnerstag, 7. Februar 2008
Die Ferienarbeit....
ist jetzt bereit.
Gestern habe ich in den Farbtöpfen gerührt und verschiedene Violetttöne vorbereitet um 300gr. Wolle zu färben.
Das Ergebnis ist nicht schlecht, auf jeden Fall nicht langweilig.
Und das soll daraus entstehen.
So, jetzt müssen nur noch die Koffer gepackt werden und dann:
Hasta pronto en unos dias.
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