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Dienstag, 31. Dezember 2013

So meine Lieben….


Das neue Jahr steht vor der Türe.

Sternli2
Mit diesem kleinen Filzstern von einem meiner 2. Klasse Kinder wünsche ich euch einen guten Start ins 2014.

Möge es euch viele farbige Höhepunkte schenken. Und kreative Momente, welche laaanganhaltende Schatten werfen. Begleitet von viel Sonnenschein, Licht und Wärme.  Und egal in welche Richtungen euer Schaffen und Sein euch zieht, der Weg soll immer spannend, vielleicht etwas verdreht, mit Perlen bestückt und immer etwas anders sein.

In diesem Sinne:

Prosit Neujahr

Dienstag, 24. Dezember 2013

Christmas Tattoo

Wunderschön war diese Einstimmung auf Weihnachten, das erste Christmas Tattoo in Zürich. An diesem Samstagabend live miterlebt.
Nach einer arbeitsintensiven und manchmal bis zum Bersten ausgefüllten Adventszeit im Schulalltag konnte ich nur schwer einen Weg finden von diesem sich drehenden Karussell abzuspringen.
Doch als die Beleuchtung im Hallenstadion heruntergedimmt wurde und das Spektakel begann, konnte ich mich dann endlich auch herunterfahren, mich zurücklehnen, in bezaubernde Szenen abtauchen, über witzige Einlagen lachen oder über brillante Leistungen der Pfeiffer und Trommler staunen.
Gegen Ende der Veranstaltung wurden auch Weihnachtslieder vorgetragen die man kennt und die einem verleiteten mitsingen. Besonders eines dieser Lieder hat es mir angetan und ich muss es seither dauernd vor mich hin summen.
Und mit diesem Lied, das auch die Schulkinder für den Liedervortrag vor dem weihnachtlichen Schul-Tannenbaum gelernt hatten und dann laut und voller Inbrunst sangen, wünsche ich euch allen
FELIZ NAVIDAD, FELIZ NAVIDAD, FELIZ ………..

Montag, 24. Dezember 2012

Hallo meine Lieben....

Ich wünsche Euch allen eine frohe Weihnachtszeit

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und einen guten Start ins neue Jahr.

 

Ich bin so froh.

Es ist so weit.

Das Jahr neigt sich dem Ende zu.

Ich leere meinen Rucksack aus, der mich durchs 2012 begleitet und sich prall gefüllt hat.

Manches lasse ich liegen. Anderes wird in den Müll geschmissen, recycelt, verschenkt, vergraben.

Wenig wandert wieder rein.

Dazu kommen noch ein paar neue Ziele, Vorhaben, Vorsätze und eine neue Agenda.

Er ist leicht. Los geht's!

Freitag, 25. Dezember 2009

An diesem Erdenort....

enet dem Teich, wo Frau im Dezember im leichten Sommerkleidchen und mit Sonnenhut und Sonnenbrille bewaffnet herumwandelt, wo sie schon seit Unendlichkeiten Socken weder angeschaut, geschweige denn getragen hat, wo um Palmen gewickelte Lichterketten und Plasiktannenzweiggirlanden sie an die nahende Weihnachtszeit erinnern sollen, wie soll denn so ADVENTSSTIMMUNG aufkommen?

Abhilfe musste her und so beschlossen wir, unsere stimmungsausgehungerte Seele in der immer wieder wunderschönen Seinestadt Paris, unserem zweiten Reisestopp, aufzutanken.

Und ich muss sagen, unsere  Oohs und Aahs wollten nicht mehr verstummen. Die Champs-Elysees war hell erleuchtet, es flimmerte, funkelte, bewegte sich und wir wurden von all dem Lichterglanz und der Adventspracht fast erschlagen.

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Viele Leute waren noch unterwegs (es war immerhin schon gegen 22:00h), um in den noch geöffneten Geschäften ihre Weihnachtseinkäufe zu tätigen.

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Wir hatten Hunger vom vielen Staunen und setzten uns in eines der vielen Bistros. Besser gesagt: wir setzten uns draussen hin, wo es wunderbar warm war, da vier, mit Gas betriebene, Laternen den Aussenbereich beheizten.

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Mit der sagenhaften Kuppel des legendären Kaufhauses Lafayette verabschiede ich mich in die Weihnachtszeit und wünsche Euch allen ein

 

wunderschönes Weihnachtsfest

 

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Freitag, 4. Dezember 2009

Mama!...

Mamaaaaaaaa!!!

Papa sagt, es hat das erste Mal geschneit in der Schweiz!!!

Und ich habe es verpaaaaasst!! Das kann doch nicht sein!! So gemein!!

Ich habe die Hitze hier saaatt!! Ich will auch Schnee haben!

So tönte es ziemlich lautstark aus  Sohnemannns Hals von der unteren Hausetage zu mir herauf.

Ja was sollte ich da sagen? Ich schickte ihm ein achselzuckendes Mmh! herunter.

 

Auf wundersame Weise schwang sich Sohnemanns Ausruf in die Luft, schwebte immer höher und trug sich übers Universum bis in die Schweiz.

Dort hörten es die Schneeflocken und eine unter ihnen hatte erbarmen. Anstatt zu Boden zu fallen machte sie rechtsumkehrt, stieg wieder in die Höhe bis ins Weltall und lies sich schwerelos in Richtung Costa Rica treiben.

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Doch es erwarteten sie  Schwierigkeiten.

Zuerst versuchte ein durch das All ziehende, alles in sich saugende Tornadomonster zu verschlingen. Die Schneeflocke wurde herumgewirbelt,

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immer schneller und schneller drehte sie sich bis sie so rund und glatt wie ein PingPongBall war. Mit allerletzter Kraft sprang sie gegen die innere Tornadowand, prallte ab und bugsierte sich so aus dem Schlund heraus und konnte dem Sog entringen.

Kaum hatte sie sich etwas erholt, bissen sich hunderte von Microeissternen an ihr fest, rammten ihre scharfen Spitzen in die filigrane Hülle der Schneeflocke um sie auszusaugen.

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Aber zum Glück kamen in diesem Augenblick die ersten Sonnenstrahlen hinter der Erde hervor und die Microeissterne liessen von der Schneeflocke ab und zogen sich ins Dunkle des Alls zurück, den Sonnenlicht bedeutet ihren Tod.

Am frühen Morgen des folgenden Tages hatte es die Schneeflocke geschafft und landete an der Fensterscheibe von Sohnemanns Zimmer.

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Die Sonne war schon aufgegangen und es fehlte nicht mehr viel und die Strahlen würden direkt ans Fenster scheinen und es erwärmen.

Würde Sohnemann sie noch rechtzeitig entdecken, bevor sie wegschmilzt? War die Reise umsonst gewesen?

Mit letzter Kraft klopft sie an die Scheibe. - Nichts regt sich. Sie probiert es noch ein zweites Mal. - Der Vorhang wird aufgezogen.

Zwei Augen starren sie an. "WOW! Eine Schneeflocke!"

Sohnemann nimmt sie vorsichtig vom Fenster und küsst sie.

Und BOUM! gibt es einen Knall!

Die Schneeflocke hat sich in eine richtige Garnflocke verwandelt.

Von da an muss sie keine Angst mehr haben in der Sonne dahinzuschmelzen. Und langsam aber sicher hat sie sich an das hiesige Klima gewöhnt und am liebsten geniesst sie das Leben in der Hängmatte unter den Palmen.

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Dienstag, 23. Dezember 2008

Jetzt habe ich....

mir echt die Füsse wundgelaufen, um einen Ort oder ein Lokal ausfindig zu machen, das Internetanschluss für die Allgemeinheit anbietet. Aber Hartnäckigkeit macht sich bezahlt. Gerade jetzt sitze ich in einer gemütlichen Kinolounge, nippe an einem Glas Wein und bin Wirelessglücklich mit der nahen und weiten Welt verbunden und kann euch doch noch meine letzten Adventsgrüsse schicken.

Nach dieser langen Reise haben wir den 3. Advent ja total verschlafen. Die innere Uhr ist stur und lässt sich nicht einfach auf äussere Veränderungen wie Zeitverschiebung  oder die visuelle Wahrnehmung von Tag und Nacht ein.

Es ist schön, nach 7 Monaten wieder Schweizerboden unter den Füssen zu haben. Wenn es auch nur für drei Wochen ist. Hier sind wir ja mit richtig viel Schnee empfangen worden. Wunderbar herrlich und erfrischend. Was ich von der helvetischen Politik-Landschaft (ungewöhnliche Bundesratswahlen) nicht behaupten kann. Aber das kann ja auch ganz spannend werden.

 

 

Von meinen Flügeln beschützt,
auf meinen Händen getragen,
von meinem Licht erstrahlt,
durch meine Liebe geborgen –
Gestern, heute und morgen sei befreit von Deinen Sorgen!


- Anke Junginger -

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Ich wünsche euch 

       wunderschöne,        

geruhsame Festtage.

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Sonntag, 7. Dezember 2008

2. Advent

2.advent2

 

Ziemliche Bleichgesichter waren unsere Bänze, bevor sie in den Ofen wanderten.

gritibänz

Dort entwickelten sie sich aber schnell zu goldigen bausbackigen Dickerchen.

Und da zur Zeit ein kühlerer Wind ums Haus zieht, kam drinnen eine richtig kuschelig heimelige Stimmung auf.

 

 

Am Fenster rauscht die Nacht,
die Engel Gottes im Kühlen
getreulich halten Wacht.


Am Bettlein still sie stehen,
der Morgen graut noch kaum.
Sie küssen’s eh sie gehen,
das Kindlein lacht im Traum.
- Joseph von Eichendorff -

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Sonntag, 30. November 2008

1. Advent

Der erste Adventssonntag hier in Costa Rica ist grau und verhangen und es regnet schon den ganzen Tag.

Ich hoffe, es ist in der Schweiz etwas gemütlicher und stimmungsvoller.

Die Adventszeit als Zeit des Wartens, des Erwartens und als stimmungsvolle Vorbereitung auf Weihnachten, für viele Menschen die schönste Zeit im Jahr, ist hier unbekannt.

Ebenso der Adventskranz mit seinen vier Kerzen oder der Adventkalender. Per Zufall und zum Glück haben wir in einem italienischen Spezialitätenladen einen "Schöggelikalender" gefunden und so kommt Joshua doch in den Genuss dieser Adventstradition.

Ich denke auch den Samichlaus samt Esel und Schmutzli werden wir hier kaum antreffen. Aber wir werden ihn trotzdem feiern mit Gritibänz, Nüssen und Mandarinen.

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Neben Wolle in all ihren Facetten und schönen Stoffen sammle ich noch etwas anderes.

Aber so richtig bewusst geworden ist mir das erst in diesem Frühjahr, als ich meine Sachen ordnete und zum Packen vorbereitete und ich eigentlich in jedem Raum an der Wand, im Bücherregal, auf dem Kasten, in einer Ecke oder wo auch immer mindestens eines dieser Dinger fand.

Ja, ich liebe sie, meine Engel. Ganz unbewusst und still und leise hatten sie sich über die Jahre im ganzen Haus verteilt.

Und passen sie nicht wunderbar in diese Zeit?

 

Ihr Engel! Wer seid ihr?
Frühe Geglückte, ihr Verwöhnten der Schöpfung,
Höhenzüge, morgenrötliche Grate
aller Erschaffung, - Pollen der blühenden Gottheit,
Gelenke des Lichtes, Gänge, Treppen, Throne,
Räume aus Wesen, Schilde aus Wonne, Tumulte
stürmisch entzückten Gefühls und plötzlich, einzeln,
Spiegel: die die entströmte eigene Schönheit
wiederschöpfen zurück in das eigene Antlitz.
- Rainer Maria Rilke -

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