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Sonntag, 23. März 2014

Endlich….

war wieder mal Spinntreff angesagt.
Am letzten Freitagabend lud Rita zum ersten gemeinsamen Spinnen dieses Jahres ein.
Eine fröhliche Frauenrunde trudelte nah dis nah ein und bald schnurrten unsere Räder vor sich hin, wurden fertige Werke bewundert, gefachsimpelt, Begebenheiten erzählt, News ausgetauscht und ins Spinnwebstube Lädeli  abgewandert.
Auch mein Joy drehte nach der Winterpause eifrig sein Rädchen und die Spule füllte sich mit der wunderschönen und wunderbar weichen und spinnfreudigen Milchseide/BFL Mischung. (Natürlich von Rita gefärbt. :o))
wild violett2

In der Mitte unserer Runde war eine Armee weisser Papiersäcke aufgestellt, die geduldig auf ihren Auftritt wartete. Rita hatte, wie schon das letzte Jahr, eine Jahresaufgabe vorbereitet.

Aufgabe2014.1
Nach dem feinen Znacht und dem gluschtigen Dessert war es dann soweit. Das Geheimnis wurde gelüftet und die “Ware” aus einem der Papiersäcke gezogen.
Wunderbares Material kam zum Vorschein:
Aufgabe2014.2
Und unsere Aufgabe lautet: Narrenfreiheit
oder
Spinnt die Fasern, einzeln oder gemischt, färbt sie, mischt nach Lust und Laune noch etwas dazu und macht am Schluss was draus.
Ich habe die Wollspaghettis erst mal in ein Glas gefüllt und auf mein Regal gestellt. So sehe ich sie jederzeit und kann sie rausnehmen und die Hände in diesem superweichen Material vergraben.
Aufgabe2014.3

Freitag, 29. März 2013

Heute ist der Auflösungstag....

des Mystery KALs (50 shades - the big reveal)  in der Ravelry Gruppe Stitchnerds .

Viele schöne Schals sind dort zu bewundern. Hier möchte ich euch meinen vorstellen. Ich verwendete eine Angorawolle als Hauptfarbe und die handesponnene Wolle, die aus dieser Geschichte entstanden ist, für das Pfauenmuster.

Mir gefällt der Gegensatz vom sanften, weichen Angoragarn zum klar definierten Spinnfaden.

Wohltuende, sanfte Wärme in diesem grausligen, feuchten, kalten, grauen WETTERRRGRRRALLTAGGRRR!!!!!!

Mystyshawl4phs

Mystyshawl5phs

Mystyshawl6phs

Donnerstag, 4. März 2010

Drei Tageszyklen....

lagen schon hinter der letzten unberechenbaren und gefährlichen Vollmondnacht und Sie glaubte, es einmal mehr überstanden zu haben.

Doch diesmal siegte der Drang nach Violenz über die Zurückhaltung.

Sie klaubte das Nagelbespickte Foltergerät aus der Ecke und entstaubte es vorsichtig. Schnell waren auch die Daumenschrauben gefunden und damit das Gerät auf den Schragen gezurrt. Damit waren etwaige Zwischenfälle aus dem Weg geräumt.

Sie öffnete das Verliess und suchte sich das Opfer aus. Weich, bleichtonig und von zarter Gestalt musste es sein.

Achtung! Zartbesaitete Seelen sollten nicht weiterlesen!

Sie zog das Opfer aus der Dunkelheit, packte es am Hals und schlug es mit aller Gewalt über die Nägel, genauso wie früher die Waschweiber die Kleider über den Waschstein klatschten.

Immer und immer wieder. Und jedes Mal blieb ein Fetzen mehr an den spitzen Nägeln hängen.

Dann war nichts mehr übrig. Die Tat war getan.

Sie betrachtete ihr Werk, das schlaff und reglos in den Nägeln hing. -

Nein. -  Sie hatte noch nicht genug. - Die Gier war noch nicht gestillt, das Werk noch nicht vollendet.

Sie kramte in einer Kiste und holte zwei  weitere Folterinstrumente hervor: eine Scheibe mit zwei kleinen Löchern und einen Haken. Damit ergriff Sie die erstbeste Haarsträhne und zog sie durch eines der Löcher. Genussvoll zerrte Sie die Strähne samt Scheibe zu sich und stiess dann die Scheibe sofort wieder über die herausgezogenen Haare gegen die Nägel zurück. Zog und stiess. Zog und stiess. Das Opfer hatte keine Chance. Es wurde gnadenlos durch die viel zu kleine Öffnung gewürgt.

Dann waren die Nägel bis auf wenige Fetzen, die noch an den Nägeln klebten, leer. Die Tat war getan.

Sie betrachtete ihr Werk, diese langgezogenen Gedärme, die sich auf dem Boden ringelten und wanden. Sie packte sie und wand dieselben zu einem Ball. -

Nein. - Sie hatte noch nicht genug. - Die Gier war noch nicht gestillt, der letzte Schritt zur Vollendung noch nicht getan.

Kichernd verschwand Sie im Nebenraum und schleifte alsbald ihr liebstes Foltergerät herbei. Es war gespickt mit rundlichen Haken und besass ein grosses Rad, das auch sogleich in Bewegung gesetzt wurde. Auch die Haken begannen sich so schnell zu drehen, dass sie von blossem Auge nicht mehr zu erkennen waren. Das Gedärme, das Sie an einer Schnur befestigt hatte, wurde in die Länge gezogen, begann sich durch die Rotation des Rades ebenfalls zu drehen und zusammenzuziehen. Dem Opfer wurde somit der letzte Lufthauch herausgepresst. Durch einen schwarzen Schlund wurde es über die Haken gejagt und dann als unendlicher Wurm auf eine Rolle gewunden.

Dann war der Ball verbraucht. Die Tat war getan.

Sie betrachtete ihr Werk, dieses Wurmgewirr, das sich satt an satt an- und übereinanderreihte. -

Ja. - Sie hatte genug. - Die Gier war gestillt. - Zumindest für heute.

Zufrieden hängte Sie das Wurmgewirr an eine Haspel und begann den Tatort zu reinigen.

 

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Arbeit für die Ravelry-Gruppe: Picto CreateWeek 106

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Samstag, 23. August 2008

Yipiee....

Es ist vollbracht. Die Ziellinie ist überschritten. Die Challenge beendet. Fünf Garne und Kopfbedeckungen in olympischen Farben sind rechtzeitig fertig geworden.





Es war viel Arbeit aber auch viel Vergnügen.

Hier noch mein fünftes und letztes Projekt.
Ich habe gemerkt, dass Schwarz in meinem wolligen Tun keine bedeutende Rolle spielt. Ja nicht mal eine echte Nebenrolle, denn ich musste meinen ganzen Wollvorrat durchforsten, um dann zuunterst in einer Schachtel die zwei einzigen Kardwollröllchen zu finden, die ich besitze. Immerhin etwas mehr als 100 gr.


Gestrickt habe ich nochmals nach der Urchin-Vorlage. Diesmal in Grösse L. Die Teller- oder Beretform wurde so ausgeprägter.

Freitag, 22. August 2008

Heute hatten wir....

30° im und ums Haus (Ein Blechdach heizt ganz schön auf). Da ist es hier im Patio am kühlsten und angenehmsten zum Arbeiten und die Stricknadeln gieren dann nicht so.

Ja, es ist schon etwas verrückt, bei dieser Hitze Kappen zu stricken.


Dieses gelbtonige Wollgarn ist mein absoluter Liebling.


Darf ich vorstellen: Olympiaring Gelb
Modell *Rotation*. Vorlage: meine

Donnerstag, 21. August 2008

"Das sieht ja aus....

als wenn du einen Büschel Gras auf dem Kopf hättest!" sagt mein Jüngel, als er von der Schule nach Hause kommt und mich beim Fotografieren im dritten Hut antrifft.

Na gut, so sei es halt: Hier meine dritte Kopfbedeckung in Olympiaringfarbe Grün:
Grasbüschel


Vorlage: meine


" Aber der sieht ja so krass aus! -Ich will ihn auch mal anziehen. -Gäll, den hast du für mich gemacht."


Und das wartet noch auf mich:

Mittwoch, 20. August 2008

SWIRL....

-> Wirbel, wegen der vielen Verdrehungen, ist der Name meiner zweiten Kopfbedeckung in Olympiaringfarbe Rot.



Diesmal gehäkelt. Seit ewig wieder einmal. Vorlage: meine


Dienstag, 19. August 2008

Es müsste ja auch....

mir klar sein, dass ein Link zu Ravelry nicht einfach so funktioniert, da frau ja "dabeisein" muss, um ihn öffnen zu können.

Also hier eine Erläuterng meines Vorhabens:
Meine Ravelympic-Challenge besteht darin, während der Olympiade in Beijing in den Farben der fünf olympischen Ringe Wolle zu karden, aus dem Vlies ein Garn zu spinnen und aus dem Garn eine Kopfbedeckung zu stricken oder zu häkeln.

Das heisst: Ich habe es geschafft, wenn am Ende der Schlussfeier am nächsten Sonntag fünf Kopfbedeckungen in den fünf Farben der Olympischen Ringe fertig sind.

Ja, die Zeit wird knapp. Einiges ist schon geschafft und ich bleibe dran.

Anyway. Hier meine erste Kopfbedeckung in Ringfarbe Blau:



Gestrickt. Vorlage: Urchin

Donnerstag, 13. März 2008

Natürlich....

habe ich am Bodensee nicht nur Schätze gekauft, sondern auch etwas gearbeitet.
Die WeekendSocke hatte ich am Sonntag fertig.
Den grossen Zeh im Séparée, für meine flipeflopen Birkenstocken.



Nur: der Fussteil ohne Muster ist zu breit geraten. Wie für einen Yetifuss. Wenn ich die Socke am Fuss habe sieht man das Überschüssige genau.



Also, es ist schon wieder aufgezurrt und wird enger gearbeitet.

Dann hatte ich noch meinen ersten selbstgefärbten Merino/SeideKammzug mitgenommen. Da die Wolle durch meine Unerfahrenheit zu schnell Hitze abbekomme hatte, war sie leicht verfilzt.
Das zwang mich dazu, den Kammzug vor dem Verspinnen zu spacen (Dieser Ausdruck entstand durch die Spacewolle, welche als schmales Endlosband erhältlich ist). Ich teilte also die Wolle in schmale Streifen, zog diese noch etwas in die Länge und wickelte ein Vorgarn.



Zur Auflockerung spann ich in unregelmässigen Abständen abwechselnd ein Streifchen blauer oder hellgrüner Seide ein.


Et voilà: Was meinen Hals ziert ist das fertige Wollgarn. Ich denke, wenn die Meterzahl reicht, stricke ich nochmals ein solches Teil.
Aber jetzt darf die Wolle erst mal erst mal ein Entspannungsbad nehmen.