Ich kann nicht kneifen. Ich muss raus in dieses garstige Wetter und mit dem Hund meine gewohnte Morgenrunde drehen.
Der Sturm hat mich die halbe Nacht wachgehalten und den gestern noch prächtig vollbelaubten Feigenbaum kahlgeschoren und mir die Blätter vor die Haustüre gefegt. Nur die Feigen halten sich noch eisern an den Ästen fest.
Ein eisiger Wind schlägt mir entgegen und treibt mir Tränen in die Augen. Das Gesicht ist bald erstarrt, meine Finger klamm vor Kälte. Vereinzelte Schneeflocken wirbeln herum und lassen sich auf den Hunderücken nieder und noch eine Weile herumtragen bis sie sich auflösen. Wenn es hier im Unterland schon schneielet, was geht wohl in den Bergen ab?
(mit Blick Richtung Bergzauber: bist du schon eingeschneit?)
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Brrr. Ich habe genug. Schnell ins Haus einen feinen Tee kochen und meine gefrorenen Hände auftauen.
Und dann ein paar Fäden vernähen.
So.
Max und Klax, zwei kurlige Kerle, sind fertig.
Sie schauen noch etwas unsicher drein.
Und obwohl sie total verschieden aussehen, entstanden sie aus demselben Wollknäuel.

Die Nase von Klax ist eine Strickrunde kürzer, da der Wollknäuel aufgebraucht war und es nur noch zum Zusammenziehen der Maschen reichte.
So, ihr zwei, habt ihr euch genug umgeschaut? Dann werde ich euch jetzt euren Bestimmungsort zeigen.
Und Schwuppdiwupp und eins, zwei, drei
für mich sind kalte Hände jetzt vorbei.
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Handschuhe gestrickt aus NORO Kureyon 170, NNr. 5
Muster aus Buch
Knitting Natur, Grösse small, oberen Handteil verlängert